Ersehnter Tod


Ein Kind erscheint mir nachts im Traum,

sitzt einsam in einem schwarzen Raum.

Eingehüllt in einem weissen Kleid sitzt es auf dem Grund,

seine Arme sind blutig rot, zerkratzt und wund.

Hält schwarze Rosen in der kleinen Hand,

seine augen wirken leer, sind gebannt.

7 Kerzen umringen das Kind,

die Flammen wehen unruhig im Wind.

Werfen Schatten tief in die Dunkelheit hinein,

Das Mädchen scheint seelen- und leblos, völlig allein.

Rührt sich nicht, bleibt regungslos sitzten,

fängt nur an, sich seine Arme zu ritzen.

Spürt keinen Schmerz mehr, will nicht mehr leben,

merkt das Herzchen in der kleinen Brust beben.

Hat zuviel Leid auf der Welt erfahren, hat keine Kraft,

sieht ihre Wunden an, wie das Blut hinaus klafft.

Legt sich auf die kalte Erde,

auf das der Tod sie holen werde.

Schläft friedlich ein,das herz bleibt stehen,

das Kind ist bereit, bereit zu gehen...

 

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